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Bewegungskünstler Rücken - Stoßdämpfer & mehr

Unserer Wirbelsäule können wir unsere Beweglichkeit verdanken. Aber was genau ist den die Wirbelsäule? Was macht sie aus? Und was passiert wenn wir es mit ihr zu weit treiben?

Die Wirbelsäule ist es, die den Menschen den aufrechten Gang ermöglicht. Dieser brachte uns zwar vor Jahrmillionen gewisse Vorteile zum Überleben. Aber anatomisch betrachtet war es auch eine ungünstige Entwicklung. Die Wirbelsäule, mit rund hundert Wirbelgelenken, ist die gelenkreichste Region des Körpers – und damit leider auch in gewisser Weise anfällig für Schäden. Probleme mit dem Rücken sind der Tribut, den heute viele für eine aufrechte Körperhaltung.

Die Wirbelsäule trägt den Kopf und Brustkorb, schützt das Rückenmark vor Verletzungen. Von der Seite betrachtet zeigt sie vier Krümmungen. Die Wirbel reihen sich wie die Glieder einer Kette aneinander: die Halswirbelsäule mit sieben Halswirbeln, die Brustwirbelsäule mit zwölf Brustwirbeln, die Lendenwirbelsäule mit fünf Lendenwirbeln.
Darunter folgen das unbewegliche Kreuzbein aus fünf zusammengewachsenen Wirbeln sowie das Steißbein mit etwa vier verkümmerten Steißwirbeln. Da der Lendenbereich eine größere Last zu tragen hat als die Halsregion, werden die Wirbel von der Hals- zur Lendenregion hin größer und robuster.

Zwischen den Wirbelkörpern der Hals-, Brust- und Lendenwirbel liegen die Bandscheiben. Diese etwa fünf Millimeter dicken "Stoßdämpfer" sind aus einer Außenhülle und einem elastischen Gallertkern zusammengesetzt. Die Bandscheiben federn Stöße und Stauchungen ab und gleichen Druckunterschiede zwischen den Wirbeln aus. Fehlbelastungen des Rückens hält die Bandscheibe trotz ihrer Elastizität nicht unbegrenzt aus.
So kann es passieren, dass sich der Kern nach außen wölbt oder durch die Außenhülle tritt und auf die im Wirbelkanal verlaufenden Nervenwurzeln drückt. Solch ein Bandscheibenvorfall ist äußerst schmerzhaft. Ebenfalls schmerzhaft sind Probleme mit dem Ischias, die meist durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst werden.

Je schwächer die Rückenmuskulatur, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Rückenschmerzen auftreten. Möglich Ursachen: Bewegungsmangel etwa durch fehlenden Sport, Fehlhaltungen wie etwa bei unergonomischem Sitzen im Büro oder Fehlbelastungen durch beispielsweise falsches oder zu schweres Tragen und Heben.

Zur Vorbeugung und Behandlung empfehlen sich Rückenübungen und Rückengymnastik etwa in einer Rückenschule oder auch Yoga. Oft werden den Rückenbeschwerden auch psychische Ursachen zugesprochen wie etwa Stress.

Das wichtigeste ist auf das aufzupassen was unsere Beweglichkeit ausmacht. Also nicht nur nutzen davon tragen sonder aktiv etwas dafür tun.